Mauerpark

Berlin, Deutschland

Mauerpark

8.8

Der Mauerpark ist eine Parkanlage in Berlin. Sein Name geht auf die 1961 errichtete Berliner Mauer zurück, die an dieser Stelle die Grenze zwischen den damaligen Bezirken Prenzlauer Berg und Wedding bildete. Hier verläuft die Grenze zwischen den Ortsteilen Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) und Gesundbrunnen (Bezirk Mitte). Im Westen liegt das zu Gesundbrunnen gehörende Brunnenviertel, im Osten das zu Prenzlauer Berg gehörende Gleimviertel. Das langgestreckte Freigelände verläuft entlang des für den Kraftverkehr gesperrten Abschnitts der Schwedter Straße zwischen Eberswalder und Bernauer Straße sowie der Ringbahn. Da es im dichtbebauten Prenzlauer Berg vergleichsweise wenige Grünflächen gibt, hat sich der Mauerpark zu einem beliebten Ort der Naherholung entwickelt, der vor allem am Wochenende Künstlern, Musikern und Familien eine Heimstatt bietet und sich dadurch auch über Berlin hinaus einen Namen gemacht hat.

Der östliche Teil des Mauerparks wurde erst als Ackerfläche, später als Exerzierplatz genutzt. Nach dem Mauerbau gehörte er ab 1961 zum Grenzgebiet zwischen West- und Ost-Berlin. Der Teil östlich der Schwedter Straße lag im Sowjetischen Sektor, der westliche Teil war Bestandteil des Französischen Sektors. In diesem Gebiet lag der 1877 eröffnete alte Güterbahnhof der Nordbahn, später Bahnhof Eberswalder Straße genannt, der 1985 geschlossen wurde.

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