Wiang Kum Kam

Chiang Mai, Thailand

Wiang Kum Kam

Wiang Kum Kam (Thai: เวียงกุมกาม, etwa: befestigte königliche Residenz) ist eine restaurierte Siedlung am westlichen Ufer des Mae Nam Ping (Ping-Fluss), etwa fünf Kilometer südlich der heutigen Stadt Chiang Mai im Landkreis Saraphi, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

Nachdem König Mengrai im Jahr 1281 Hariphunchai (heute Lamphun), die Hauptstadt des Reiches der Mon, erobert hatte, hatte er seine Residenz für fünf Jahre in Lamphun. Im Jahr 1287 wollte er eine „Neue Stadt“ (Thai: เชียงใหม่, Chiang Mai) gründen und verlegte seinen Hof nordwärts in einen Bogen des Ping-Flusses, der so im Norden und im Osten eine natürliche Verteidigungslinie bot. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass er eine rechteckige, mit Palisaden befestigte Stadt (Wiangเวียง) von der Größe 850 Meter × 1600 Meter errichtete. In dieser Befestigung baute er einen Markt, darum herum Wohnhäuser und Tempel, sowie einen „ausgedehnten königlichen Palast mit vielen Gebäuden“.



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