Grenzhochspannungshindernis

Eindhoven, Niederlande

Grenzhochspannungshindernis

Der Hochspannungszaun in Belgien, offizielle deutsche Bezeichnung Grenzhochspannungshindernis, französisch Clôture électrique, niederländisch De elektrische draadversperring, kurz auch De Draad, Dodendraad oder Dodenhek (Der Draht, Totendraht oder Totenzaun) genannt, erstreckte sich während des Ersten Weltkrieges von 1915 bis 1918 an der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden auf einer Länge von 300 Kilometern vom damaligen Vierländereck bei Neutral-Moresnet bis zur belgischen Nordseeküste bei Knokke.

Der Bau des Zaunes wurde 1915 vom deutschen Generalgouvernement Belgien beschlossen, um die offene Grenze zu den Niederlanden zu sperren. Sie konnte durch deutsche Landsturmtruppen nur schlecht gesichert werden. Über diese Grenze verließen tausende Belgier das Land, vor allem nachdem der belgische König Albert I. und der Erzbischof des Erzbistums Mecheln Désiré-Joseph Mercier Ende 1914 einen Aufruf für Kriegsfreiwillige verbreitet hatten. Auch Schmuggler und Agenten überquerten häufig die Grenze.



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