Stadium Metropolitano de Madrid

Madrid, Spanien

Stadium Metropolitano de Madrid

Das Stadium Metropolitano de Madrid (meist nur Estadio Metropolitano) war ein Mehrzweckstadion in der spanischen Stadt Madrid. Es diente von 1923 bis 1966 als Heimstätte des Fußballklubs Atlético Madrid, beherbergte jedoch zeitweise auch andere Vereine aus der Hauptstadt. Zudem fanden Leichtathletikbewerbe und Windhundrennen im Stadium Metropolitano statt.

Das Projekt zum Bau des Stadium Metropolitano entwickelte die Gesellschaft Compañia Metropolitano, die auch die Metro Madrid realisiert hatte. Ziel war es ein großes und modernes Stadion für die spanische Landeshauptstadt Madrid zu errichten. Der Architekt der Spielstätte war der ehemalige Fußballspieler von Real Madrid José María Castell. Die Arena entstand im Westen der Stadt und wurde am 13. Mai 1923 mit einem Spiel zwischen Athletic Club Madrid und Real Sociedad offiziell eröffnet. Das Stadion, das auch über eine Laufbahn verfügte, hatte zu diesem Zeitpunkt ein Fassungsvermögen von rund 25.000 Zusehern, die meisten davon auf der Haupttribüne der Südseite. Charakteristisch war vor allem die etwa 16 Meter hohe Naturtribüne auf der Ostseite der Arena. Eigentümer der Sportanlage war die Sociedad Stadium der Gebrüder José María und Miguel Otamendi. Neben Atlético Madrid bestritten auch andere Fußballklubs der spanischen Hauptstadt, wie Real Sociedad Gimnástica Española und Racing Club Madrid, hier ihre Heimspiele. Ein historisches Match der spanischen Nationalmannschaft fand am 15. Mai 1929 im Stadion statt, die Iberer setzten sich gegen England mit 4:3 durch und fügten diesen damit ihre erste Niederlage in der Geschichte gegen eine Mannschaft von außerhalb der britischen Inseln zu. Neben Fußball beherbergte das Stadion auch Leichtathletikbewerbe und ab 1930 Windhundrennen.



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