Musée des Beaux-Arts (Marseille)

Marseille, Frankreich

Musée des Beaux-Arts (Marseille)

8.2

Das Musée des Beaux-Arts (deutsch: Museum der Schönen Künste) ist das älteste Museum der Stadt Marseille. Es befindet sich im Palais Longchamp im 4. Arrondissement. Zur Sammlung gehören europäische Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Schwerpunkte der Sammlung sind Arbeiten von Künstlern aus der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Das Musée des Beaux-Arts in Marseille entstand im Zuge der Französischen Revolution auf Initiative des Innenministers Jean-Antoine Chaptal. Durch den Chaptal-Erlass von 1801 kam es in Frankreich zur Gründung von insgesamt 15 Regionalmuseen, die Kunstschätze aus ehemaligem Kirchenbesitz und aus beschlagnahmten Privatsammlungen aufnehmen sollten. Die Gründung des Musée des Beaux-Arts in Marseille erfolgte 1802, wodurch es das älteste Museum der Stadt ist. Die Kunstwerke wurden ab 1804 zunächst in der Kapelle des Benediktiner-Klosters (Couvent des Bernardines) ausgestellt, bevor im Zweiten Kaiserreich ein Museumsneubau zur Verfügung stand. Das 1832–1869 nach Plänen des Architekten Henri-Jacques Espérandieu im Stil des Historismus errichteten Palais Longchamp beherbergt in einem Gebäudeflügel das Musée des Beaux-Arts, während im zweiten Gebäudeflügel das Muséum d’histoire naturelle (Naturhistorische Museum) untergebracht ist. Zur Fassadengestaltung des Musée des Beaux-Arts gehören Inschriften von Künstlern wie Michelangelo, Tizian, Raffael, Velázquez oder Rubens. Das Musée des Beaux-Arts wurde ab 2005 aufwändig saniert und die Innenräume neu gestaltet. Die Neueröffnung fand 2013 im Rahmen der Ausrichtung von Marseille als Kulturhauptstadt (Marseille-Provence 2013) statt.

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