Salle Pleyel

Paris, Frankreich

Salle Pleyel

Die Salle Pleyel war bis zur Eröffnung der Philharmonie de Paris 2015 der einzige große symphonische Konzertsaal der Stadt Paris. Er ist nach dem aus Österreich stammenden Komponisten und Klavierfabrikanten Ignaz Josef Pleyel benannt. Der in der Rue du Faubourg Saint-Honoré 252 im 8. Pariser Arrondissement gelegene Bau entstand 1927 nach Plänen des Architekten Gustave Lyon im Stil des Art déco.

1839 zog die von Camille Pleyel geleitete Klaviermanufaktur Pleyel von der 9 rue Cadet, Paris in den im Dezember fertiggestellten Gebäudekomplex 20–24 rue Rochechouart. Er umfasste Werkstätten, Ausstellungsräume und Konzertsäle. Der unter der Adresse 22 rue Rochechouart geführte, am 25. Dezember 1839 eingeweihte Konzertsaal, die eigentliche 1. Salle Pleyel, befand sich im Innern des Gebäudekomplexes. Der 30 Meter lange und 7 Meter breite Saal hatte 550 Sitzplätze. Ein 'grand salon de côté' („großer Seitensalon“) mit 150 Plätzen und ein 'petit salon de côté' („kleiner Seitensalon“) waren Teil des Ensembles. Vorher, in der 9 rue Cadet, fanden Konzerte in den „salons de MM Pleyel“ statt, kleinere Räume, die auch als Schauräume dienten. Sie fassten etwa 100 Personen. Nach dem Bau des neuen Saales 1927 in der rue du Faubourg Saint-Honoré wurde der alte Saal in der 22 rue Rochechouart im Jahre 1929 abgerissen.



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