Admiralität (Sankt Petersburg)

Sankt Petersburg, Russland

Admiralität (Sankt Petersburg)

Die Admiralität (russisch Адмиралтейство) ist ein Architekturdenkmal Sankt Petersburgs und stellt ein Musterbeispiel des russischen Klassizismus dar. Das Schiff auf der Spitze der Admiralität ist mit dem Ehernen Reiter und den Konturen der geöffneten Schlossbrücke eines der Symbole der Stadt. Das Gebäude beherbergt das Oberkommando der Russischen Marine. (Zwischen 1925 und 2012 befand sich das Hauptquartier in Moskau.) Die Admiralität ist in weiten Teilen der Sankt Petersburger Innenstadt gut sichtbar, bildet sie doch den Ausgangspunkt einiger ihrer zentraler Hauptachsen – den Prospekten. Aufgrund dieser exponierten Lage bildet sie mithin den zentralen Bezugspunkt, auf den die gesamte Stadt ausgerichtet ist.

Mit dem Bau wurde am 5. November 1704 begonnen. Der Ort wurde gewählt, weil die Fahrrinne der Newa hier am tiefsten war. Anfänglich wurde die Admiralität als Werft nach persönlichen Plänen des Zaren Peter des Großen gebaut. In Kriegszeiten musste die Werft geschützt werden, deshalb stellte die Admiralität 1706 eine Festung dar. Sie war mit Erdwällen und fünf Bastionen umgeben. Am 29. April 1706 fand der erste Stapellauf statt. 1715 arbeiteten in der Admiralität etwa 10.000 Menschen. Die Admiralität war zu der Zeit ein eingeschossiger Bau in Form eines U mit der offenen Seite zur Newa. Im Gebäude befanden sich Lagerräume, Werkstätten, Schmieden und Verwaltungsräume. Von 1709 bis 1917 befand sich auf dem Gelände der Admiralität die Modelkamera, die sich später zum Zentralen Marinemuseum weiterentwickelte.



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