Metropolitankathedrale von Santiago de Chile

Santiago, Chile

Metropolitankathedrale von Santiago de Chile

9.2

Die Metropolitankathedrale von Santiago (span. Catedral Metropolitana de Santiago) ist die römisch-katholische Kirche von größter hierarchischer Bedeutung in Chile, da sie die Hauptkirche der Erzbistums Santiago ist. Die Kathedrale ist Teil eines architektonischen Komplexes vor der Plaza de Armas, der auch aus dem erzbischöflichen Palast (span. Palacio Arzobispal) und der Kapelle des Tabernakels (Capilla de El Sagrario) besteht und 1975 zum Nationaldenkmal Chiles erklärt wurde.

Der Standort der Jakobuskirche stammt aus der Zeit der Gründung der Stadt Santiago 1541 durch den spanischen Konquistador Pedro de Valdivia, der den Bau einer katholischen Kirche auf den Ruinen eines alten Inkatempels an der nordöstlichen Seite der Plaza de Armas (Hauptplatz) anordnete, dem neuralgischen Punkt der neu errichteten Stadt. Santiago wurde auf einem alten Tambo des Inkareichs gegründet. Die erste Kirche war klein, wahrscheinlich wie eine Kapelle, aus leichten Materialien wie Stroh und Lehm gebaut. Ein zweiter Tempel mit Domcharakter wurde zwischen 1566 und 1600 erbaut, jedoch zerstörten zwei Erdbeben, die die Stadt 1647 und bzw. 1657 stark beeinträchtigten, auch die Kirche bis auf das Mittelschiff, sodass sie mehrmals umgebaut werden musste. Das Erdbeben von Valparaíso im 1730 verschlechterte erneut die Infrastruktur der Kathedrale, so dass der damalige Bischof Juan González Melgarejo den Wiederaufbau eines weiteren Tempels in Betracht zog, der den seismischen Aktivitäten des Landes besser standhalten würde.

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