Jesuitenkirche (Wien)

Wien, Österreich

Jesuitenkirche (Wien)

9.4

Die Jesuitenkirche ist eine barocke römisch-katholische Kirche im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt. Sie befindet sich am Dr.-Ignaz-Seipel-Platz neben der Alten Universität, weshalb sie auch als Universitätskirche bekannt ist.

Nachdem König Ferdinand I. die Jesuiten Mitte des 16. Jahrhunderts nach Wien holte, übergab er ihnen das Karmeliterkloster am Hof, da dieser Orden wegen der Reformation allmählich ausstarb. Im Jahre 1623 erhielten die Jesuiten die philosophischen und theologischen Lehrstühle an der Universität Wien, und sie errichteten an der Stelle einer Kapelle, die dem heiligen Benedikt geweiht war, eine Kirche. Diese wurde von einem unbekannten Baumeister – zwischen 1623 und 1631 – in einfacher Ausstattung errichtet, entsprechend den Verhältnissen in der damaligen Kriegszeit. Geweiht wurde die Kirche den Jesuitenheiligen Ignatius von Loyola und Franz Xaver, gestiftet wurde sie von Kaiser Ferdinand II. Zur Unterscheidung von der Jesuitenkirche am Hof, der „Oberen Jesuitenkirche“, erhielt die neue Kirche die Bezeichnung „bei den unteren Jesuiten“.




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