Sächsischer Garten

Warschau, Polen

Sächsischer Garten

9.2

Der Sächsische Garten (polnisch Ogród Saski) ist ein Park in Warschau, errichtet an der Wende zum 18. Jahrhundert, und Teil der Sächsischen Achse. Der Garten schloss sich westlich an das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Sächsische Palais an. Sein südwestlicher Rand schließt an das Grabmal des unbekannten Soldaten an, das in den 1920er Jahren in den Arkaden des Palais eingerichtet worden war. Am anderen Ende des Gartens beginnt das Warschauer Stadtviertel Za Żelazną Bramą (Hinter dem Eisernen Tor), das seinen Namen nach dem zerstörten Westtor (Żelazna Brama) des Gartens erhielt.

Der Garten wurde auf Veranlassung des sächsisch-polnischen Königs August II. dem Starken aus dem Haus der Wettiner zwischen 1713 und 1733 im Barockstil angelegt. Im Jahr 1727 ließ der König den Garten zur Benutzung durch die Bevölkerung freigeben, was erstmals in Polen geschah. Der Planer Enrico Marconi schuf Mitte des 19. Jahrhunderts einen Teich, einen Wasserspeicher in Form des Vestatempels aus Tivoli und einen großen Springbrunnen (1855). Die im Park aufgestellten 21 allegorischen Sandstein-Skulpturen entstanden größtenteils in der Werkstatt von Johann Georg Plersch. Sie zeigen die vier Jahreszeiten, die Wissenschaften und die Künste.

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